Speaker beim Greator Festival
Greator Festival - Weniger Denken, mehr erreichen
Es gibt Momente, die sich im Nachhinein größer anfühlen als erwartet. Das Greator Festival war so ein Moment für mich. Nicht wegen der Zahl der Zuschauer - sondern weil ich gespürt habe, wie viele Menschen sich nach Informationen und Wissen sehnen. Nach Dingen, die man am nächsten Tag sofort anwenden kann.
Ich möchte dir in diesem Artikel erzählen, was ich mitgenommen habe - und was ich auf der Bühne geteilt habe. Denn das Thema betrifft nicht nur Gründer und Führungskräfte. Es betrifft jeden, der verkaufen lernen, erfolgreich arbeiten und endlich aus dem Kreislauf des Nachdenkens herauskommen will.
Das größte Festival für persönliche Weiterentwicklung im DACH-Raum
Das Greator Festival ist eines der größten Online-Events für persönliche und unternehmerische Weiterentwicklung im deutschsprachigen Raum. Tage voller Impulse und Begegnungen - auch im digitalen Raum spürst du, dass hier Menschen zusammenkommen, die wirklich etwas verändern wollen.
2025 durfte ich als Speaker dabei sein und zum Thema Fokus und Produktivität sprechen. Meine Keynote trug den Titel: „Weniger Denken – Mehr erreichen. So fokussierst du dich auf deinen Erfolg."
Was mich besonders gefreut hat: Das Publikum war genau das, womit ich täglich arbeite. Gründerinnen und Gründer, Führungskräfte, Menschen, die im Verkauf tätig sind oder gerade dabei, ihre eigene Marke aufzubauen. Menschen, die nicht träumen wollen - sondern tun.
Worum es auf der Bühne ging: Die 3 Feinde deines Erfolgs
Warum schaffen es manche Menschen, mehrere Unternehmen zu führen, präsent für ihre Familie zu sein und dabei noch Neues aufzubauen - während andere, die sich genauso anstrengen, auf der Stelle treten? Diese Frage hat mich schon lange beschäftigt. Und die Antwort ist selten eine Frage von Talent oder Zeit.
Es gibt drei Muster, die ich immer wieder beobachte - in meiner eigenen Geschichte, im Coaching mit Selbständigen und Führungskräften, und im Verkaufstraining. Ich nenne sie die 3 Feinde des Erfolgs.
Feind Nr. 1: Perfektionismus
Ich habe das selbst erlebt. Nach einer ersten erfolgreichen Unternehmensgründung, damals spontan, ohne viel Plan, und trotzdem von Anfang an erfolgreich, wollte ich es beim zweiten Mal „endlich richtig machen". Ich habe monatelang geplant und optimiert.
Das Ergebnis? Nichts davon ist eingetreten. Gar nichts.
Was war damals der Unterschied? Beim ersten Mal haben wir nämlich einfach angefangen. Wir hatten keine Zeit, perfekt zu sein. Und genau das hat uns gerettet. Handeln schlägt Planen. Verkaufen lernt man nicht nur durch endloses Vorbereiten - sondern durch das erste Gespräch, durch Übung mit Profis und echten Situationen.
Feind Nr. 2: Overthinking - zu viel Denken
Unser Gehirn ist darauf ausgelegt, Gefahren zu erkennen und uns zu schützen. Das ist evolutionär sinnvoll. Im Alltag - besonders im Verkauf und im Unternehmertum - wird es zum Bremsklotz.
Ich hatte kürzlich eine Unternehmerin im Coaching, die mit YouTube-Videos starten wollte. Ihre Gedanken: „Ich bin zu alt. Was, wenn niemand zuhört? Was, wenn ich mein Geld verliere?" Kein einziges Video war gedreht. Stattdessen: stundenlanges Grübeln.
Das Muster kenne ich auch aus dem Verkaufstraining: Der Griff zum Telefon wird hinausgeschoben. Das Angebot wird zum zehnten Mal überarbeitet. Der Moment des Handelns kommt nie. Der Gedankenkreis dreht sich.
Feind Nr. 3: Ablenkung
Wie viele Tabs hast du gerade offen? Wie oft hast du heute schon dein Handy entsperrt, ohne wirklich etwas gesucht zu haben? Ablenkung fühlt sich selten wie Ablenkung an - sie verkleidet sich als Weiterbildung, als kurze Pause, als nötige Recherche.
Warren Buffett hat es einmal so ausgedrückt: „Der Unterschied zwischen erfolgreichen und nicht erfolgreichen Menschen ist, dass Erfolgreiche öfter Nein sagen." Das gilt für Ablenkungen genauso wie für Anfragen, die dich von deinem Weg wegziehen.
Stelle dir bei jeder Aufgabe, die du angehen willst, diese eine Frage: „Zahlt das, was ich gerade tue, direkt auf mein Ziel ein?" Wenn ja – tu es sofort. Wenn nein – streiche es oder verschiebe es bewusst. Diese einfache Unterscheidung spart mehr Zeit als jedes Planungstool.
Die wichtigsten Erkenntnisse direkt aus der Keynote
Was ich auf der Bühne geteilt habe, gilt genauso für den Verkauf wie für die persönliche Produktivität. Denn am Ende ist Verkaufen nichts anderes als konsequentes Handeln unter Unsicherheit – und genau das blockieren diese drei Feinde.
1. Handeln kommt vor Perfektion.
Im Verkauf lernt man nicht durch perfekte Vorbereitung, man lernt im Gespräch. Das erste Angebot, das erste Telefonat, der erste Abschluss: Keiner davon ist perfekt. Alle davon sind notwendig. Wer auf den richtigen Moment wartet, wartet meistens zu lange.
2. Weniger denken, mehr tun - als Entscheidung.
Das Gehirn malt im Zweifel immer das schlimmste Szenario aus. Das ist seine Aufgabe. Deine Aufgabe ist es, trotzdem anzurufen, zu schreiben, das Gespräch zu suchen. Nicht weil du keine Angst hast, sondern obwohl du sie hast.
3. Fokus ist eine Entscheidung gegen Ablenkung.
Wer verkaufen lernen will, muss verstehen: Erfolg im Vertrieb ist kein Talent, er ist das Ergebnis von konzentrierter, regelmäßiger Tätigkeit. Wenn Social Media, E-Mails und Meetings das Verkaufen verdrängen, ist das kein Zeitproblem. Es ist ein Prioritätenproblem.
4. Klarheit entsteht durch Tun, nicht durch Nachdenken.
Das war vielleicht die Aussage, die auf der Bühne am stärksten nachgewirkt hat. Wir warten auf Klarheit, um anzufangen. Aber Klarheit kommt erst, wenn wir anfangen. Das gilt für Gründer genauso wie für erfahrene Führungskräfte und für jeden, der neu im Verkauf ist.
5. Du bist nicht dein Vision Board – du bist deine Entscheidungen.
Ich habe auf der Bühne einen Spiegel mitgebracht, buchstäblich. Denn was wir brauchen, ist kein weiteres Bild von jemand anderem. Wir brauchen den ehrlichen Blick auf uns selbst: Was tue ich wirklich? Was halte ich an? Wo weiche ich aus?
Was das alles mit Verkaufen zu tun hat
In meiner Arbeit als Businesscoach und Verkaufstrainer sehe ich täglich, wie diese drei Feinde Menschen davon abhalten, wirklich erfolgreich zu verkaufen. Nicht weil ihnen das Wissen fehlt. Nicht weil sie kein gutes Produkt haben. Sondern weil Perfektionismus, Overthinking und Ablenkung dafür sorgen, dass das entscheidende Gespräch nicht geführt wird.
Verkaufen lernen bedeutet deshalb nicht nur: die richtige Technik beherrschen, das perfekte Angebot formulieren oder die beste Verhandlungsstrategie kennen. Es bedeutet zuallererst: die inneren Bremsen lösen, die dich davon abhalten, überhaupt ins Gespräch zu gehen.
Wer das verstanden hat, verkauft nicht nur besser, er oder sie arbeitet auch ruhiger, trifft klarere Entscheidungen und kommt schneller ans Ziel. Das ist kein Zufall. Das ist das Ergebnis von Fokus, konsequentem Handeln und der Bereitschaft, sich nicht von den eigenen Gedanken aufhalten zu lassen.
Was du jetzt tun kannst
Nimm dir heute einen Moment und schau ehrlich hin: Welcher der drei Feinde ist gerade am lautesten bei dir? Perfektionismus, Overthinking oder Ablenkung? Und was wäre der eine konkrete Schritt, den du noch heute tun könntest – auch wenn er noch nicht perfekt ist?
- ? Welcher der drei Feinde hält mich gerade am stärksten zurück und in welchem Bereich meiner Arbeit?
- ? Wo schiebe ich das erste Gespräch, den ersten Anruf oder das erste Angebot immer wieder hinaus und warum wirklich?
- ? Was wäre der eine Schritt, den ich heute noch tun könnte - ohne dass er perfekt sein muss?
- ? Wie würde mein Verkaufsalltag aussehen, wenn ich Fokus wie eine feste Arbeitszeit behandeln würde?
Das Greator Festival hat mich einmal mehr darin bestärkt, was ich täglich in meiner Arbeit erlebe: Erfolg ist kein Geheimnis. Er ist das Ergebnis von klarem Fokus, konsequentem Handeln und der Bereitschaft, auch dann weiterzumachen, wenn es sich noch nicht perfekt anfühlt.
Wenn du tiefer einsteigen möchtest, ob ins Thema Verkaufen lernen, Verkaufstraining oder Fokus im Unternehmertum, dann meld dich gerne bei mir. Ich freue mich auf das Gespräch.
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